Jan 14 2024

Agenturworkshop KI im Kreativworkflow

Für die Design- und Markenagentur team;iken durfte ich einen Workshop zum Thema KI im Kreativworkflow halten und dabei gab es nicht nur theoretischen Input zu dem Thema, sondern viele Beispiele und Tipps, wie man KI sinnvoll einsetzen kann, um den eigenen Kreativworkflow zu unterstützen.

25 Kreative und KI in einem Raum

Was hatten wir für einen Spaß! Mit KI kann praktisch jede:r Bilder und Texte generieren – aber mit dem entsprechendem Know How und der richtigen Strategie können Kreative mit Hilfe von KI ein Feuerwerk an kreativen Ideen entfachen und umsetzen. KI ist dabei ein weiteres Werkzeug, das – wenn man es richtig einsetzt – den kreativen Workflow positiv unterstützen kann.

Mit KI ist hier die generative KI gemeint, die auf die Fähigkeiten von uns Menschen trainiert wurde und mittlerweile Bilder, Texte, Videos, Musik uvm. generieren kann. Zudem sind Designprogramme wie die der Adobe Creative Suite immer mehr KI-gestützt und bieten viele Möglichkeiten, den Designprozess zu unterstützen.

Wer mit KI schon erste Erfahrungen gemacht hat, hat auch bemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Inhalte zu generieren, die einen bestimmten Zweck erfüllen sollen. In der Designbranche befinden wir uns in der angewandten Kunst und das bedeutet, dass alles was wir tun, ein Ziel verfolgen sollte. Genau das ist es, was uns Kreative von anderen KI-User:innen abhebt – unsere Erfahrung und das Wissen, was wir da tun. Zusammen mit einem Werkzeug wie KI können wir viel erreichen.

Die Brandingagentur team;iken hat das Potenzial von KI erkannt und mich daher eingeladen, im schönen Norden Deutschlands einen Workshop zu halten.

Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke vom Workshop. Vielen Dank an team;iken für diese tollen Fotos, die es wirklich schaffen, die kreative Atmosphäre während des Workshops einzufangen.

ChatGPT – ein Allrounder im Kreativworkflow

Es ist Fluch und Segen zugleich, dass KI nahezu unendliche Möglichkeiten in der Nutzung anbietet. Das kann schnell überfordern. Daher zeige ich in meinen Workshops, wie Unternehmen und Agenturen lernen, KI effektiv zu nutzen – und das nachhaltig. Der Agentur team;iken habe ich dazu Fragebögen geschickt, um einen bessere Eindruck zu erhalten und erste Ideen zu präsentieren, wie KIs wie ChatGPT im Agenturalltag eine Bereicherung sein könnte.

Nach einigen AHA-Momenten durch meine Beispiele und Ideen für Prompts haben wir an Hand eines Praxisprojekts Namen für ein neues Produkt entwickelt: einen Kaffee-Schokoladen-Drink für eine nachhaltige Rösterei in Hamburg. Nach einem kurzen Brainstorming mit Hilfe meiner Formel für solche Projekte haben wir ChatGPT für die Namensgebung genutzt. Einige Lacher später war der Favorit gekürt: HanseLatte!

Screenshot aus dem Chatverlauf mit ChatGPT 4.0

Hands on – Prompting und Ideen für den Einsatz von KI

Nach einer theoretischen Einführung in das Thema mit vielen Beispielen, haben wir im praktischen Teil des Workshops gemeinsam an einem fiktiven Kreativauftrag gearbeitet, um das Gelernte direkt anzuwenden. Um schnell eigene Prompts zu entwickeln, habe ich nicht nur meine Formeln gezeigt, sondern auch, wie man im Team schnell zu erstaunlichen Ergebnissen kommt.

In einer Kreativsession haben wir nach einem kurzen Briefing in kleinen Gruppen innerhalb weniger Minuten die Basis für mehrere Prompts entwickelt. Zuerst waren Moodboards dran, eine tolle Möglichkeit, um Ideen und Inspiration zu finden. Hier sind einige Ergebnisse aus dem ersten versuch. Gemeinsam haben wir den Prompt aufgebaut und verfeinert.

Bilder generiert mit Midjourney

Mit meiner Formel ist es möglich, schnell und effektiv Prompts für nahezu jedes KI-Tool zu erzeugen, ohne sich umständlich Gedanken darüber zu machen, was man eintippen soll. Und man erhält sehr viel mehr Kontrolle über das Ergebnis, wenn man sich dieser Formelstruktur bedient.

Weiter ging es mit der Umsetzung der Moodboards in verschiedene Designideen. Auch hier wurde die gleiche Methode verwendet wie beim Moodboarding. Dabei mussten wir nicht von vorne beginnen, sondern konnten mit nahezug demselben Prompt weiterarbeiten. Sogar den Namen hat in diesem Fall Midjourney ab und zu ganz gut hinbekommen. Schrift darstellen ist bei KI immer noch nicht perfekt, wird aber immer besser. Hier wurde die neue Version (v 6.0) von Midjourney verwendet, um Produktdesigns und Mockups zu erzeugen.

Bilder generiert mit Midjourney

Wichtige Learnings

Um KI zu verstehen, haben wir uns genauer angeschaut, wie KI lernt, woher die Trainingsdaten kommen und wir haben auch die Risiken betrachtet, die mit der Nutzung von KI einhergehen. Eines der wichtigsten Learnings war, dass trotz der bereits tollen Ergebnisse, die man mit KI erzielen kann, es ganz stark von den eigenen Fähigkeiten und dem Know How abhängt zu erkennen, ob die generierten KI-Inhalte auch den eigentlichen Sinn und Zweck erfüllen werden.

Dieses Wissen unterscheidet uns Kreative von anderen Usern. KI kann viel, aber am Ende erstellen wir immer Inhalte für Menschen und besonders qualifizierte Menschen können erkennen, ob die KI-generierten Inhalte auch für die Zielgruppe angemessen sind oder zumindest die Ergebnisse so aufbereiten, dass sie dieses Ziel auch erreichen können.

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Sie möchten auch mehr mit KI in Ihren Kreativprozessen arbeiten? Nicht nur Designagenturen profitieren von generativer KI – nahezu in allen Branchen kann KI einen Teil zu Kreativworkflows in Unternehmen beitragen. Fragen Sie mich gerne an und wir finden auch für Ihr Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung – egal ob vor Ort oder Online.

Mehr zu meinen Workshops und Vorträgen finden Sie hier. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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